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Das Quartalsprogramm für Januar bis März ist da

Auch das Winter-/ Frühjahresprogramm des Bürgerhauses, das die Monate Januar bis März 2020 umfasst, beinhaltet wieder ein reichhaltiges Angebot für Jung und Alt. Ein vielfältiges Programm gibt es dabei in den Bereichen Beratung & Soziales, Eltern & Kind, Gesellschaft, Gesundheit & Fitness, Kreativ & Freizeit, Kultur, Selbsthilfe sowie Senioren. Von „A“ wie Ali-Baba-Spieleclub bis „Z“ Zusammenhalt fördern- Integration stärken – rund 250 Initiativgruppen, Projekte, Vereine und Einzelpersonen tragen im Rahmen des Bürgerschaftlichen Engagements zum bunten Programm des Bürgerhauses bei.



Schwerpunkt Senioren im Mehrgenerationenhaus – Gemeinsam statt Einsam
Aufgrund des demografischen Wandels wird auch in Ingolstadt vor allem der Anteil der Bevölkerung ab 60 Jahren in den nächsten Jahren ansteigen. Diese Entwicklung sollte als Chance betrachtet werden. Denn Seniorinnen und Senioren werden nicht nur zahlreicher, sondern sie sind auch länger fit und aktiv. Gemeinschaft und soziales Engagement sind dabei besonders für ältere Menschen sehr wichtig. Dies ist besonders gut möglich an Orten, wo die ältere Generation nicht nur an Angeboten teilnehmen, sondern auch das gesellschaftliche, soziale und kulturelle Leben aktiv mitgestalten kann. In Ingolstadt ist dies nicht zuletzt das Bürgerhaus – das Mehrgenerationenhaus der Stadt Ingolstadt.

Engagement der Seniorinnen und Senioren
Der Anteil der Älteren an den aktiven Ehrenamtlichen im Bürgerhaus ist hoch – und die Möglichkeiten genauso vielfältig wie das bunte Programm. Auch generationenübergreifend gibt es hierbei viele Möglichkeiten. So können sich ältere Menschen zum Beispiel als „Bildungspate“ engagieren und mit Kindern lernen und lesen. Wer möchte kann neue Hobbys kennenlernen – und dabei vielleicht selbst ganz neue Fähigkeiten an sich entdecken, bespielweise bei den Angeboten der „Senioren ins Netz“ oder den Neuruheständlern.

Seniorengemeinschaften und offene Treffs
Bei anderen Angeboten sind die Senioren weitgehend unter sich. Dies ist beispielsweise bei den städtischen Seniorengemeinschaften der Fall, wo sich Ältere und auch Hochbetagte zusammenfinden. Das Bürgerhaus ist aktuell Anlaufstelle für zwölf Seniorengemeinschaften und fünf offene Treffs. Deren Angebote beinhalten neben vielfältigen Freizeitaktivitäten auch Selbsthilfe durch gegenseitige Hilfestellungen. Unter dem Motto „gemeinsam – statt einsam“ treffen sich die Mitglieder regelmäßig in der Cafeteria des Bürgerhauses oder im jeweiligen Stadtgebiet. Für rund 1.500 Seniorinnen und Senioren sind diese Zusammenkünfte zu einem festen Bestandteil ihrer Wochenplanung geworden. Die Gemeinschaften kümmern sich um „ihre“ Mitglieder, planen Aktivitäten und Ausflugsfahrten. Für einige Mitglieder ist das regelmäßige Treffen und der gemeinsame Austausch vorrangig, andere nehmen wegen der gemeinschaftlichen Unter-nehmungen wie Museumsbesuchen, Wanderungen oder Rad-touren an den Aktivitäten teil.
Seniorengemeinschaften haben außerdem die Rolle eines zu-sätzlichen und niederschwelligen Hilfssystems in den Stadtteilen. Die Vorsitzenden sind Multiplikatoren und erste Ansprechpartner der vielen Mitglieder der Gemeinschaften bei Fragen, die das Älter werden betreffen und auch bei Notsituationen. Hierfür finden themenorientierte  Schulungen der Vorsitzenden statt, bspw. zu Demenz und Alzheimer. Zudem kann durch das sozialräumliche Konzept der Gemeinschaften eine Verbindung zu professionellen Stellen hergestellt werden. Der offene Neuruheständlertreff führt neben einer Vielzahl an kulturellen, sportlichen und sozialen Aktivitäten auch Angebote zum Thema „Philosophie im Alter“ sowie die Disco „Oldies für Oldies“ durch. Aktuell wird eine Begegnung mit Senioren/-iinnen aus der Partnerstadt Grasse vorbereitet. Ein Treffen hierzu findet am Montag, 20. Januar, um 15 Uhr im Bürgerhaus statt. Am Montag, 13. Januar, startet um 10 Uhr das Projekt „GUSTO – Gesund älter werden mit Genuss“ zum Thema gesunder Ernährung

Seniorenbüro – die zentrale Anlaufstelle
Die Beratung im Seniorenbüro wurde in den letzten Jahren bei Fragen der persönlichen Vorsorge intensiv in Anspruch genom-men. Das Büro ist Anlaufstelle für alle Fragen des Älterwerdens. Neben seiner beratenden und präventiven Tätigkeit hat es auch eine Lotsenfunktion.
Wochentags steht das Seniorenbüro von 9 bis 17 Uhr (freitags bis 14 Uhr) zur Verfügung. Im Rahmen einer Dienstleistungs-drehscheibe wird dem hohen Bedarf nach Vermittlung von ge-werblichen haushaltnahen Hilfen entsprochen.

Gesundheit und Fitness als Prävention
Auch „Fit und Aktiv“ ist ein wichtiges Thema, denn Sport und Bewegung haben eine Vielzahl positiver gesundheitspräventiver Wirkungen und ein Mangel an körperlicher Aktivität stellt ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar.
Aus diesem Grund bietet das Bürgerhaus verschiedene Kurse im Bereich Gesundheit und Fitness für die Generation 50+ an. Regelmäßige Aktivität sorgt nicht nur für körperliche und geistige Fitness, sondern auch für eine Verbesserung der Kondition und Koordination. Gleichzeitig sind diese Angebote eine Möglichkeit soziale Kontakte aufzubauen und auch über Jahre hinweg zu halten.
Wichtig ist dabei eine qualifizierte Anleitung. Die Kurse werden deshalb von lizenzierten Übungsleitern des Bayerischen Landes-Sport-Verbandes durchgeführt. Derzeit gibt es 28 Gruppen im gesamten Stadtgebiet in Schulsporthallen, Schwimmbädern und im Bürgerhaus. Aktuell wurden neue Angebote wie die Qi Gong und Rückenschule eingeführt.

Über das Bürgerhaus fanden 2019 mehr als 1300 Veranstaltun-gen in den Bereichen Senioren und Seniorengemeinschaften statt. 2020 werden es mindestens wieder genauso viele sein.






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